2014 -  Das Jahr der großen Gedenken

Ein Geschichtsunterrichtsprojekt der Klasse 10 b    


Im Geschichts- und Politikunterricht bei Frau Lontzek haben wir, die Klasse 10 b, in den letzten Wochen des Jahres 2014 wichtige historische Themen erarbeitet und 14 Plakate zu den verschiedenen geschichtlichen Ereignissen gestaltet. Denn in diesem Jahr häuften sich viele runde Jahrestage. Die Arbeit wurde in Partnergruppen ausgearbeitet und chronologisch geordnet.


Das erste Thema  waren die Menschenrechte, welche 225 Jahre alt geworden sind. Am 26. August 1789 verkündete die französische Nationalversammlung die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte, welche wichtige Grundlagentexte für die Demokratie und Freiheit in Frankreich und in der Welt wurden. Die Erklärung ist vom Gedankengut der Aufklärung geprägt.


Vor 100 Jahren, am 28. Juni 1914 wurden der Thronfolger Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand, und seine Frau Sophie Chotek, Herzogin von Hohenberg, bei einem Besuch in Sarajewo von Gavrilo Princip, einem Mitglied der serbisch-nationalistischen Bewegung, ermordet. Das Attentat in der bosnischen Hauptstadt löste die Julikrise aus, die schließlich zum Ersten Weltkrieg führte. Dieser Krieg wurde von 1914 bis 1918 in Europa, dem Nahen Osten, in Afrika, Ostasien und auf den Weltmeeren geführt und forderte rund 17 Millionen Menschenleben. Er endete am 11. November 1918 mit dem Waffenstillstand von Compiègne. Diese umfangreichen Ereignisse wurden von zwei Partnergruppen erarbeitet.


Die Jugend im NS-Staat, auch Hitlerjugend (HJ) genannt, war eine Jugend- und Nachwuchs- Organisation der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP). Sie wurde nach dem leitenden Politiker der NSDAP, Adolf Hitler, benannt und in der Zeit des Nationalsozialismus ab 1933 zum staatlichen und einzigen Jugendverband mit bis zu 8,7 Millionen Mitgliedern ausgebaut. Dies ist nun schon 81 Jahre her.


 Die Judenverfolgung: Am 1. April 1933 beschloss die NS-Führung einen allgemeinen „Judenboykott“ zu organisieren. Damit begann die systematische Judenverfolgung in der NS-Zeit. Es war die pauschale Ablehnung der Juden und des Judentums. Darunter versteht man die Verleumdung, Diskriminierung, Unterdrückung, Ausgrenzung, Verfolgung,  Vertreibung, Deportation und Ermordung von etwa sechs Millionen europäischen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus (Holocaust).


Ein weiteres Thema war der  Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Polen vor 75 Jahren. Dies war ein Angriffskrieg des nationalsozialistisch regierten Deutschen Reiches gegen die Zweite Polnische Republik, der den Zweiten Weltkrieg in Europa auslöste. Er begann am 1. September 1939 ohne vorherige Kriegserklärung und endete am 6. Oktober mit der Kapitulation der letzten polnischen Feldtruppen.


Das folgende Thema war die Schlacht um Stalingrad oder auch genannt „Kessel von Stalingrad“. Die Schlacht war vor rund 77 Jahren und dauerte vom 13.09.1942 bis zum 02.02.1943. Sie ist außerdem eine der bekanntesten Schlachten im Zweiten Weltkrieg. Die Vernichtung der 6. deutschen Armee in Stalingrad gilt auch als psychologischer Wendepunkt, des bereits im Juni 1941 vom Deutschen Reich begonnenen Deutsch-Sowjetischen Krieges.


Als nächstes Thema folgte der D-Day. Vor 70 Jahren, am 6 Juni 1944, war der D-Day. Der Ausdruck D-Day kommt aus dem englischen, ein vergleichbares deutsches Wort wäre z. B. Tag X. In vielen Sprachen steht der Ausdruck heute speziell für den Beginn der Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg.


Nun folgte das Thema „Grundgesetz“. Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland ist 65 Jahre alt. Am 1. Juli 1948 gaben die Militärgouverneure der britischen, französischen und amerikanischen Besatzungszone den Ministerpräsidenten der westdeutschen Länder den Auftrag, eine Verfassung ausarbeiten zu lassen. Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz in Bonn feierlich verkündet und unterzeichnet. Am darauffolgenden Tag trat es in Kraft. Das Grundgesetz bildet die rechtliche und politische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. 


Am 7. Oktober 1949 wurde auf dem Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone einschließlich des sowjetischen Sektors von Berlin die DDR gegründet.


Als Thema wurden die unterschiedlichen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen in der BRD und DDR erarbeitet. 


Die „Berliner Mauer“: Am 13.08.1961 begannen bewaffnete Grenzpolizisten mitten in Berlin die Mauer zu bauen. Dies ist nun auch schon 53 Jahre her. Die Mauer trennte Berlin als Hauptstadt von Deutschland 28 Jahre lang in zwei „Teile“. Hierdurch wurde auch Deutschland endgültig in zwei getrennte Staaten (BRD und DDR) aufgeteilt. Während dieser 28 Jahre gab es eine starke Grenzüberwachung und die Menschen aus der DDR durften nicht in die BRD einreisen.


Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) war ein Staat in Mitteleuropa, der von 1949 bis 1990 existierte. 


Als letzte Themen folgten der Mauerfall am 9.11.1989 vor 25 Jahren und die Wiedervereinigung Deutschlands am 03. Oktober 1990.


Die Menschen konnten endlich ihre Freunde und Familien wieder sehen.


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